Montag, 21. Dezember 2009

Schwabengalerie


Schwabengalerie
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Einkaufen an Weihnachten ist eine Qual denkt man. Der Schwabe hat hier Abhilfe geschaffen. Die Schwabengalerie in Stuttgart-Vaihingen bietet ein gehaltvolles Ambiente und lädt durch den futuristischen Baustil ein zum Bummeln durch die hell erleuchteten Läden. Auch ein Mädchen-Markt hat sich dort angesiedelt, wenn wunderts im Konsumpalast? Irgendwie strahlt die Galerie aber eine gewisse Gemütlichkeit aus. Vielleicht liegts auch nur an Weihnachten und den vielen Lichtern. Viel Spaß beim Weihnachtsresteinkaufsprogramm Euer Blogger.Schwabengalerie

Samstag, 12. Dezember 2009

1. Fernsehturm der Welt bei Nacht


1. Fernsehturm der Welt bei Nacht
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Der Stuttgarter Fernsehturm ist der erste der Welt. 150 Meter hoch. Man kann mit dem Aufzug hinauf fahren auf eine Aussichtsplattform oder in ein Kaffee. Ich war zwar oben, aber bei 40 km/h Windgeschwindigkeit ist das Fotografieren "unmöglich" Außer man will seine Kamera riskieren.

Die Temperatur war bei 5 Grad Plus, gefühlt waren es 5 grad Minus. Ich hab mich nicht mal getraut meine Freundin in den Arm zu nehmen, weil sonst meine Hände erfroren wären.

Mittwoch, 9. Dezember 2009

warm stars


warm stars
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Ein Fenster mit leuchtenden Sternen. gefunden auf dem Weihnachtsmarkt Stuttgart. Entgegen der Normalität habe ich dieses Bild farblich aufgebessert, damit die Sterne intensiver leuchten. Bearbeitet wurde das Bild auf dem I-Phone mit dem App Photoshop.com.
Ich nutze die Weihnachtliche Stimmung des Bildes um allen Frohe Weohnachten zu wünschen und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Samstag, 28. November 2009

Vor dem Ansturm


Vor dem Ansturm
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Samstags Morgens vor dem Ansturm in der Königspassage in Stuttgart wirken die Weihnachtsbäume etwas verloren ohne Menschen. Aufgenommen um 8:30 Uhr. Ums Eck der Starbuckladen war mein Lebensretter für den ersten Kaffee. Was mach ich auch so früh Samstags in der Fußgängerzone. "Samstags gehört mein Papi mir" war eine Kampagne der IG Metall zur 35 Stunden Woche. Ich hab halt noch keine Kinder, insofern muß ich dann Samstags auch ab und zu arbeiten. Nichtsdestotrotz wünsche ich allen bei diesem herrlichen Wetter ein schönes Wochenende.

Dienstag, 10. November 2009

Kettcar akkustisch


Kettcar akkustisch
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Wiesbaden 09.11.2009 21:00 Uhr. John K. Samson eröffnet in der Ringkirche einen Akkustikreigen der besonderen Art. Nur mit seiner Gitarre steht er im Scheinwerferlicht. Seine glasklare Stimme gibt feinste Songwritermusik zum besten. Respekt vor diesem wunderbaren Mann für seine mitnehmende Musik, die mich emotional berührt hat. Nun kenne ich das schnurren seiner verstorbenen Katze ebenso wie seinen verstorbenen Collie auf den er sein Glas erhob. Während den Songs schweift mein Blick durch die Kirchenkulisse. Es könnte keinen geeigneteren Platz für diese Art Musik geben.

Um ca. 22:00 Uhr betreten Kettcar und die Streicher das Kirchenschiff - nein, den Kirchenring, denn es ist eine im neoromanischen Stil gebsute Ringkirche, daher in runder Form. Das Publikum umrundet quasi die Bühne. Akkustisch mit vielen Instrumenten ein Konzert zu geben erfordert Mut, erst Recht in einer runden Kirche. Der Mischer hatte Schwerstarbeit zu leisten. Das Licht fantastisch in Violett und orangerot Tönen gehalten unterstützt die Atmosphäre. Andächtig lauscht das Publikum, welches größtenteils in Abendgarderobe gekommen ist, den Songs von Kettcar. Die Titel sind nicht so brachial wie auf einem Rockkonzert, nein Sie schmiegen sich teils um die Streicharrangements. Die Songs sind dem Ambiente angepasst, verlieren aber nicht ihre Eigenständigkeit. Selbst Kirchenkritik wird nicht ausgelassen, wobei Sie auch kein Mittel zum Zweck ist.
Ein tolles Erlebnis und die Jungs lassen sich dazu hinreißen einen Song als Zugabe ein zweites Mal zu spielen. "Balkon gegenüber" eigentlich mein Song, da der Text immer an mein Alter angepasst wird und mich an mein Leben erinnert.
Ein rundum schönes Erlebnis. Gut unterhalten treten wir gegen 24:00 Uhr die Heimreise an. Danke an Kettcar und die tollen Musiker der Frankfurter Philharmonie für den schönen Abend.

Sonntag, 8. November 2009

Ausblick


Ausblick
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Gestern Nachmittag schnappte ich mir meine Kamera und erkundete mit der Linse meinen Wohnort Feuerbach. Dabei kamen mir allerlei skurille aber auch fotogene Motive vor die Linse. Nebenstehendes Foto hat im Vordergrund eine Parkbank, die nur noch einen Blick auf einen Trümmerhaufen und eine Baustelle bietet. Warum die Bank als letztes noch steht entzieht sich meiner Kentniss, der große Rest des Feuerbacher Krankenhauses ist abgerissen um dem www.feuerbacher-balkon.de Platz zu machen. Schaut euch gerne auch den Rest der Bilder auf meiner Flickr Seite an.

Freitag, 30. Oktober 2009

Jonglage


Jonglage
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Nachdem ich die digitale Spiegelreflexkamera meiner Schwester bekommen habe, bin ich nun am tüfteln und ausprobieren.
Also hab ich mir ein paar Neonsticks geholt und angefangen zu jonglieren. Jonglieren konnte ich vorher schon mit 3 Bälle. Mit Sticks oder Stöcken ist das etwas schwieriger weil es noch mehr auf die Rotation der Stöcke ankommt.
Also hab ich erst geübt. Dann die Kamera positioniert, auf Selbstauslöser 12 Sekunden gestellt, die Wand fokusiert, das Licht aus gemacht und gewartet bis das Blinksignal kommt.
Dann jonglieren knapp 3-5 Sekunden, damit auf dem Foto sich die Farben der Neonstifte Kurven in die Luft zu zaubern scheinen.

Natürlich hat es mit dem jonglieren nicht immer geklappt, wie im vorliegenden Bild, bei dem mir der grüne Stick kurz vor Ende der Belichtungszeit Richtung Kamera entwischte. Das macht allerdings das Bild umso attraktiver, da die Grüne Bahn den Weg ins Bild ebnet und wie ein Hinführen zum Zentrum mit den anderen Farben wirkt.
Mal sehen was ich sonst noch so mit der Kamera treibe.

Samstag, 24. Oktober 2009

Die Vögel


Die Vögel
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Man könnte meinen Alfred Hitchcock hätte die Patenschaft an diesem Bild. An der B14 direkt neben der Leonhardskirche traf ich heute Mittag auf eine Taubenkolonie, als ob Sie auf den Gottesdienst warten würde. Die vielen vorbeibrausenden Autos interessierten die Tiere nicht die Bohne, genausowenig wie sie sich von I-Phone beeindrucken ließen. Ich verbrachte den Nachmittag in netter Gesellschaft im "Level 3" einem neuen Kaffee in der Katharinenstrasse. Dort gibt es Gluten freies Essen. Allerdings störte die schlechte Klimaanlage und die etwas zu laute Musik. Abstossend fand ich auch den Hundekäfig am Eck des Kaffees. Da gehört er nicht hin. Ein geräumiger Zwinger wäre jedenfalls tiergerechter. Außerdem ist es abstossend wenn Speisen mit Gummihandschuhen serviert werden. Da gibt es noch viel zu lernen für die Betreiber des Kaffees. Ansich gefällt die Glutenfreie Idee.

Freitag, 23. Oktober 2009

Heute wird es amtlich.....

die Koalition zwischen FDP und CDU im Bund wollen heute Abend den Koalitionsvertrag unterschreiben. Versprochen werden Entlasstungen für Unternehmen und Arbeitnehmer. Aber wie sehen die Vorschläge konkret aus?

Der ursprünglich in die Überlegungen gezogene Schattenhaushalt zur Finanzierung der Sozialsysteme scheint vom Tisch, da verfassungsrechtliche Bedenken bestehen. Nur, wie die Sozialsysteme finanziert werden sollen ist wohl offen. Fraglich bleibt wie das geschehen soll, ohne Beitragserhöhung.

Für die Pflegeversicherung ist schon angekündigt das man eine Art Riestermodell anpeilt, sprich staatl. geförderte Zusatzversicherungen, die jeder Bürger abschließen soll.

Fazit 1 eine Mehrbelastung der Arbeitnehmer.

Der Gesundheitsfonds soll bleiben, allerdings dürfen die Krankenkassen Zusatzbeiträge von den Versicherten verlangen nicht wie bisher bis zu einer Höhe von 1 % des Bruttos, sondern zukünftig bis zu 2 % des JahresBruttolohns. Wer also 40000,00 € verdient könnte zukünftig bis zu 800,00 € zusätzlich an die Krankenkasse abführen müssen, wenn diese es verlangt. Der Arbeitgeberbeitrag wird eingefroren.

Fazit 2 erhöhte Belastung der Arbeitnehmer.

Bestehende allgemeinverbindliche Mindestlöhne sollen überprüft werden. Das bedeutet, evt. werden diese abgeschafft, wenn es unserer Regierung beliebt. Schön, dann ist ja dem Lohndumping Tür und Tor geöffnet. Will heißen, genauso viel Arbeit, für weniger Geld. Im übrigen macht das im Umkehrschluß auch weniger Steuereinnahmen für den Staat.

Fazit 3 evt. erhöhte Belastungen für Arbeitnehmer

Die Bildungsausgaben sollen bis 2010 auf 10 % des Bruttosozialproduktes gesteigert werden. Das erfordert 3 Milliarden mehr im Jahr. Wobei da vielleicht noch nicht drüber nachgedacht wurde, was passiert wenn des Bruttosozialprodukt sinkt, aufgrund der anhaltenden Wirtschaftskrise. Egal wie, das Geld muß irgendwo herkommen.

Fazit 3 evt. mehr Belastungen für alle

Die Belastungen der Lohnsteuerzahlenden Bürger und Unternehmen sollen bis 2013 um 25 Milliarden erleichtert werden. Das heißt eine Vereinfachung des Steuerrechts, nebenbei sinkende Einnahmen des Staates, so das ein höheres Defizit in der Staatskasse heraus kommt. Insofern wird eingespart werden müßen. Das heißt Stellenkürzungen im öffentlichen Bereich. Privatisierungen von Krankenhäusern, Bahn und anderen Aufgaben die eigentlich beim Staat bleiben sollten. Das bedeutet, demnächst ist in der Gesundheit nicht mehr der Patient im Mittelpunkt, sondern der Profit, denn private Krankenhäuser wollen Profit machen, ob dann der Mensch auch die Behandlung bekommt die er benötigt um wieder gesund zu werden ist fraglich. Ich vermute eher er bekommt die Behandlung welche der Gesundheitsindustrie den größten Profit erbringt. Beschäftigte der öffentlichen Einrichtungen haben dan Lohneinbußen zu tragen, und verdinenen weniger, denn Mindestlöhne gibts ja nicht.

Fazit 4 ich gehe davon aus das es massive Einschnitte für Arbeitnehmer geben wird. Irgendjemand muß die Zeche ja bezahlen.

Die AKW´s sollen solange weiterlaufen, bis eine ausreichende Anzahl an alternativen Kraftwerken geschaffen worden ist welche die AKW´s ersetzen könne. Es sollen aber die "hohen" Sicherheitsanforderungen "siehe Störfälle in Krümmel" gelten und entsprechend schadhafte Kraftwerke dürfen dann früher abgeschaltet werden. Da lachen ja die Hühner. Der Gewinn soll in die Erforschung alternativer Energien gesteckt werden. Zumindest laut Aussage der Regierung. ENBW, Vattenfall & Co. können sich freuen. Schaun wir mal ob der Strom nun billiger wird. Das glaube ich nämlich nicht, auch wenn er es betriebswirtschaftlich müßte.

Fazit 5 Den Profit bekommen sicher nicht die Arbeitnehmer. Mehr belastet werden Sie wenn der Strompreis steigt, oder Störfälle passieren. Übrigens sehr viele Kommunen sind beteiligt an solchen Kraftwerken, oder Energieversorgern, und haben deshalb kein Interesse die Strompreise nieder zu halten, den das ist eine sichere Einnahmequelle.

Schaun wir mal weiter was passiert. Fakt ist, die Nichtwähler bekommen nun das was Sie zu verantworten haben.

"Wer nicht wählt, wird trotzdem regiert."

Dienstag, 20. Oktober 2009

Morgensonne über Stuttgart


Morgensonne über Stuttgart
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Ein weiterer wunderschöner Sonnenaufgang über der schwäbischen Metropole. Bitterkalt, dafür ein Augenschmaus. Viele verschiedene Wolkenformationen tummeln sich im orangeblauen Morgenhimmel. Das kann nur eine wunderbarer Tag werden.

Windows 2009


Windows 2009
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Als ich heute Mittag durch Stuttgart fuhr um ins Geschäft zu kommen fand ich ein idyllisches Haus, fast komplett mit Kletterpflanzen bedeckt. Das schöne sind die Farben der Blätter die von Rot über Orange aber auch noch sattes grün beinhalten. Die Ovale Form des Fensters tut ein Übriges um dem Bild einen interessanten Mittelpunkt zu geben. Es ist Herbst, schön so. Schaut euch um und freut eich über die Farben.

Sonntag, 18. Oktober 2009

Pumpkins Forever!


Pumpkins Forever!
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Kürbis ist ein tolles Gemüse, Deko, Suppen, Mus, Brei, Auflauf..... Einfach lecker. Ich koche grade und habe meine Pumpkinmum um ein Kind erweitert. Wer der Vater ist, bleibt bei der Musterung im unklaren. Jetzt muß ich aber weiterkochen. Einen schönen Sonntag euch allen.

Samstag, 17. Oktober 2009

Stuttgartnacht 09


Stuttgartnacht 09
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Im Rahmen der Stuttgartnacht, einer Kultur- veranstaltung mit vielen Events, von Theater über Film bis Musik oder Fotoausstellung war alles dabei, lief ich am Staatstheater vorbei und machte mit meinem I-Phone diese schöne Aufnahme vom Staatstheater bei Nacht mit See im Vordergrund. Besucht habe ich unter anderem das Literaturhaus in dem wir uns folgende Kurzfilme ansahen:
  • Milan
  • Amor Fati
In der Tri Bühne sahen wir uns Teile des Stückes
  • Schillers Schwester
an, was uns definitiv Geschmack auf den Rest des Stückes machte. Es ging um das Gesundheitswesen. Man bekam aus Sicht einer Patientin erklärt wie Profitbezogen das Gesundheitswesen zukünftig aussehen wird.

Im Rathaus sahen wir und Fotos aus Strasburger Bistros und Kneipen an. Dann besuchten e
wir ein Punkrock Konzert das viel zu laut war. Und zuletzt besuchten wir eine Poetry Slam Veranstaltung, bevor ich meine horrende Parkrechnung bezahlte. Schön war's!

Freitag, 16. Oktober 2009

Demonstration vor der LB BW in Stuttgart


Auch heute wird wieder vor der Landesbank Baden-Württemberg demonstriert. Diesesmal sind es Firmen aus der Region Ludwigsburg. Irgendwie ist das schon komisch, das unsere Banken Milliarden bekommen, weil vorher Geld verzockt wurde. Diese Milliarden sind gedacht um auch Kredite an Unternehmen geben zu können, allerdings nicht zu horrenden Zinsen.

Es scheint in der ganzen Region Stuttgart das gleiche zu passieren. Das mittelständische Unternehmen vor dem aus stehen weil die Banken keine bezahlbaren Konditionen für Kredite machen.

Wenn diese Menschen die in den Betrieben arbeitslos werden, stehen ihnen die neuen Ansagen füpr Hartz IV bevor. Wie gestern zu hören schnellere Streichung für Arbeitsunwillige. Nur wer bewertet den wer Arbeitsunwillig ist und wer bewertet ob ein Arbeitssuchender einfach auf dem Arbeitsmarkt keine Chance mehr hat?
Naja, ältere Arbeitnehmer dürfen eigen genutzte Immobilien behalten und ein Teil ihres angesparten Vermögens wird nicht angetastet. Siehe Meldung von gestern.

Aber wie sieht es mit jüngeren Menschen aus? Das Haus grade in Zahlung, der Kredit läuft noch, dann wird man arbeitslos wie 4 Millionen andere auch. Wer das Rattenrennen um die wenigen freien Jobs gewinnt kann sich glücklich schätzen. Die anderen gelten dann vermutlich als arbeitsunwillig und bekommen noch Kürzungen bei Hartz IV zu spüren. Und das alles während sich Politiker, Manager und BAnker das Geld in die Taschen stecken oder für Prokjekte wie Stuttgart 21 zum Fenster rauswerfen.

Nur zur Information, die LB/BW bekommt Milliarden vom Staat, baut aber im Rahmen von Stuttgart 21 demnächst als "LB/BW Immobilien" ein Gebäude das aussieht wie eine liegende Acht, im neu enstehenden Europa Viertel hinter dem neuen Stuttgarter Bahnhof. Vielleicht tut es auch mal Bescheidenheit und es muß keine Acht sein oder ein vor Stahl und Beton strotzendes Gebäude, vielleicht tut es auch mal weniger Pompös. Aber das darf Otto-Normal-Verbraucher nicht mal denken, sonst heißt es man ist neidisch. Auf was? Auf eine Bank. Ich brauch kein vor Stahl strotzendes Gebäude. Zumal das der Allgemeinheit nicht dient. Vermutlich lässt man durch Security Firmen die Allgemeinheit nicht mal ins Gebäude.

Genug aufgeregt. Liebe Kollegen die ihr heute demonstriert. Wappnet euch gegen die Kälte, und nicht nur gegen die Herbstkälte sondern auch gegen die soziale Kälte der Bankmanager vor Ort. Die Beschäftigten der LB BW müssen ebenfalls um ihren Job bangen, nur so am Rande. Und warum? Weil die Banken und Poltiker sich verzockt haben. Sollen die doch die Zeche bezahlen.

Ich erinnere nur an Artikel 14 Absatz (2) Grundegesetz
Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.

Den dritten Absatz lasse ich mal weg, in dem steht übrigens das per Gesetz zu Wohle der Allgemeinheit enteignet werden kann. Warum nicht?

Mehr zur Demo bei der IGM Ludwigsburg

Donnerstag, 15. Oktober 2009

Wieviel Angst hat die neue Regierung vor seinem Volk?

Vor 2 Tagen kamen die ersten Meldungen von Wohltaten, welche die neue Bundesregierung vor hat. Und wer es nicht glauben wollte der wurde eines besseren belehrt. Die Regierung kümmert sich um Hartz IV Empfänger! Das Schonvermögen von Hartz IV Empfängern soll verdreifacht werden.
Bisher sind maximal 16.250 Euro anrechnungsfrei. Nach der neuen Regelung muss ein Langzeitarbeitsloser erst ein Vermögen oberhalb von 48.750 € antasten. Auf vom Hartz IV Empfänger selbst genutzte Immobilien soll zukünftig der Staat nicht mehr zugreifen.
Die Regelung mit dem Eigenheim ist aus meiner Sicht ok, allerdings betrifft bei einem Langzeitarbeitslosen die wenigsten Fälle der Freibetrag von 48.750 € da Langzeitarbeitslose sich ein solches Vermögen garnicht ansparen können. Man sollte diese Meldung auch in dem Zusammenhang sehen. Denn gleichzeitig sollen die Ämter noch schneller Hartz IV Leistungen bei sogenannten Arbeitsunwilligen kürzen können.

Die Welt steckt in einer Wirtschaftskrise, die Arbeitslosenzahlen werden ansteigen, auch Eigenheimbesitzer werden evt. Hartz IV bekommen, das Häuschen oder die Eigentumswohnung scheint jetzt sicher. Und auch die Älteren die nun von der Wirtschaft freigesetzt werden können sich freuen, bei Ihnen ist der Freibetrag, da er vom Lebensalter ausgeht, entsprechend hoch. Junge junge Menschen hingegen, die direkt entlassen werden oder erst keinen Job bekommen, auch kein Haus haben, geschweige den die Chance auf einen Job in Zukunft, denen soll Hartz IV noch schneller gekürtzt werden können wenn sie nicht arbeiten wollen.
Ja liebe Regierung, wo sollen die 4.600.000 Jobs für die ganzen Hartz IV und ALG II Empfänger herkommen?
Nur mal zum Vergleich bei der Einführung von Hartz IV hatten wir in der Republik 5 % Arbeitslosigkeit. Heute sind wir bei 8 % angelangt, da ja HArtz IV Arbeit schaffen sollte, zumindest haben das die Politiker behauptet. Wo ist diese Arbeit Frage ich mich?

Wir lassen uns blenden von Meldungen die uns weiss machen wollen das die neue Regierung soziale Aspekte vorziehe. Die wissen doch genau das nun die untere Mittelschicht anfängt abzurutschen, um das ansatzweise zu verhindern wird das Schonvermögen und die eigen genutzten Immobilien vor Hartz IV gerettet. So sieht es doch aus. Nur sagen will das niemand. Und schon garnicht die Regierung. Oh Vorsicht ich bin ja ein potentieller Unruhe Stifter.

Und was las ich dann ein paar Stunden später: Eine Arbeitsgruppe der Union und der FDP wollen den Einfluss von Gewerkschaften und Betriebsräten in den Unternehmen schwächen. Also ein bewährtes Instrument zum Ausgleich in der Gesellschaft soll angegriffen werden. Mercedes, Opel, Siemens, Bosch, EN/BW, Sparkassen, Banken Kaufhäuser überall gibt es Betriebs- und Personalräte und auf einmal müßen deren Rechte eingeschränkt werden. Warum? Was haben diese Betriebs und Personalräte bisher falsch gemacht? Achso, die Arbeitgeber (Vorsicht ich bin ideologisch verseucht, nicht so wie liberale Politiker die völlig Ideologiefrei sind.) brauchen mehr Freiheit, den Betriebs und Personalräte sind ja nur degenerierte Menschen die von Wirtschaft keine Ahnung haben, deshalb brauchen Manager wieder mehr Macht. Gut so, noch mehr Fälle wie bei der Bahn, oder VW oder oder oder. Öffnet ruhig der neoliberalen Wirtschaft Tür und Tor, dieser Politik verdanken wir die Finanzkrise, nun wird die nächste Krise vorbereitet, und zwar völlig Ideologiefrei.
Ich hoffe man hört den sarkastischen Unterton heraus.

Wer nicht wählen war, der wird jetzt regiert werden und zwar Christlich- Liberal- und wer denkt Liberale sind sozial, der denkt falsch.

Links zu den entsprechenden Meldungen:
Koalition beschließt Hartz IV Minireform (Stern)

Koalition stellt Hartz IV Empfänger besser (Focus Online)

Union und FDP stellen Arbeitnehrrechte in Frage (Welt Online)

Mittwoch, 14. Oktober 2009

Mahnwache vor der LB BW in Stuttgart

In Stuttgart demonstrierten gestern am 13.10.2009 gut 800 Beschäftigte der Firmen Index und Traub vor der LBBW in Stuttgart für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze.
Heute am Mittwoch den 14.10.2009 waren es dann Beschäftigten der Firma Heller, die sich vor der LB/BW versammelten um auf die Situation ihrer Firma aufmerksam zu machen.

Gefordert wird von der Landesbank eine andere Kreditpolitik um den Mittelstand in der Region zu erhalten.

Falls Ihr es noch nicht wußtet, die LB/BW erhält über den Rettungsfond der Banken und die europäische Zentralbank günstige Kredite, aber an die Regionalen mittelständischen Unternehmen wird das Geld nicht zinsgünstig weitergegeben sondernrelativ hohe Zinsen verlangt.

Auf dem Bild: "Demonstranten der IG Metall sammeln sich vor der LB/BW um ihre Forderungen an die Regionalversammlung weiter zu reichen."

Mehr Informationen findet der gewillte Leser hier: Bericht der IG Metall Esslingen

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